Aufstellung der Kreistagsliste der FDP Fulda
FDP-Kandidatenliste für die Kreistagswahl 2026 steht – über 90 engagierte Bewerberinnen und Bewerber treten an
Klare Prioritäten beschlossen – stabile Finanzen, starke Wirtschaft, moderne Schulen und Verwaltung
Fulda/Eichenzell. Der FDP-Kreisverband Fulda hat im Kultursaal des Eichenzeller Schlösschens seine Liste für die Kreistagswahl am 15. März 2026 aufgestellt. Die Beteiligung war groß, die Stimmung geschlossen positiv: Mehr als 90 engagierte Kandidatinnen und Kandidaten aus den Städten und Gemeinden des Landkreises treten für die Freien Demokraten an – so viele wie noch nie.
Die Mitgliederversammlung wählte Mario Klotzsche aus Flieden, Kreisvorsitzender und Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, einstimmig zum Spitzenkandidaten. Auf Platz zwei folgt Claus-Dieter Schad aus Eichenzell, der bereits dem Kreistag angehört hat. Platz drei belegt Jürgen Plappert, Fraktionsvorsitzender in Künzell, gefolgt von Ramona Sachtleber aus Fulda, Mitglied im Kreisausschuss. Platz fünf ging an Prof. Dr. med. Thomas Stegmann, Fraktionsvorsitzender in Petersberg. Auf Platz sechs folgt Philipp Kratzer aus Künzell, im vergangenen Jahr Bundestagskandidat. Platz sieben übernimmt der Hünfelder FDP-Vorsitzende Christoph Ziegler, Platz acht Adrian Bernhardt, ebenfalls aus Hünfeld. Mit dieser Aufstellung verbindet die FDP kommunalpolitische Erfahrung, fachliche Kompetenz und junge, engagierte Persönlichkeiten, die die Zukunftsthemen des Landkreises mitgestalten wollen.
In seiner Rede machte Spitzenkandidat Mario Klotzsche deutlich, dass die FDP in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der CDU „stabil und erfolgreich“für den Landkreis gearbeitet habe. Die qualifizierte Zusammenarbeit habe wesentlich dazu beigetragen, dass der Landkreis Fulda heute in vielen Bereichen gut dastehe. Die finanzielle Lage sei solide, wichtige Zukunftsinvestitionen seien angestoßen oder bereits umgesetzt. Besonders hob Klotzsche hervor, dass der Landkreis Fulda weiterhin die niedrigste Kreisumlage in ganz Hessen erhebt. „Damit bleibt das Geld in den Städten und Gemeinden und schafft dort die finanziellen Spielräume, die wir brauchen: für Schwimmbäder, Sportanlagen, moderne Feuerwehrhäuser, Vereinsförderung und Kinderbetreuung“, betonte Klotzsche. Diese Linie wolle die FDP auch in der kommenden Wahlperiode fortsetzen.
In Ihrem Wahlprogramm Fulda360Grad setzen die Freien Demokraten auf solide Finanzen, Freiheit vor Bürokratie und eine konsequente Modernisierung des Landkreises. Ein Schwerpunkt liegt auf Investitionen in Schulen und Bildung. Bereits heute fließen jährlich hohe Millionenbeträge in Sanierungen, Neubauten, Digitalisierung und moderne Lernumgebungen, ein zentraler Beitrag zur Attraktivität des ländlichen Raums. Auch der Glasfaserausbau wurde entschlossen vorangetrieben: Mit einem Gesamtvolumen von über 200 Millionen Euro und einer Förderquote von 90 Prozent konnten flächendeckende Anschlüsse geschaffen werden. Der Landkreis zählt damit zu den digital führenden Regionen in Hessen.
Auch die Infrastruktur bleibt ein wichtiges Zukunftsthema. Fulda investiert seit Jahren überdurchschnittlich in Kreisstraßen und Radwege und wird dafür landesweit als vorbildlich wahrgenommen. Ergänzend wurde ein modernes Hochwasserwarnsystem aufgebaut und der Landkreis treibt die Digitalisierung der Verwaltung konsequent voran. Das Digitale Bauamt ist hessenweit eines der ersten seiner Art und ermöglicht vollständig digitale Bauanträge, ein spürbarer Abbau von Bürokratie, der Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Verwaltungen Zeit und Aufwand erspart.
Besondere Bedeutung misst die FDP der wirtschaftlichen Entwicklung bei. Der Landkreis Fulda lebt vom Mittelstand – von innovativen Familienunternehmen, Industriebetrieben, Handwerk und Start-ups. Die FDP setzt auf Wachstum durch vernünftige Rahmenbedingungen, Technologieoffenheit und weniger staatliche Hürden. Die Zusammenarbeit mit der RhönEnergie Fulda, der Hochschule Fulda und der Region Fulda GmbH soll genutzt werden, um Digitalisierung, KI-Anwendungen und neue Gewerbegebiete entlang der A7 und A66 voranzubringen. Rechenzentren und internationale Ansiedlungensind zentrale Bausteine für die ökonomische Zukunftsfähigkeit der Region.
Auch bei der Gesundheitsversorgung hat die FDP klare Schwerpunkte. Der Landkreis hat Klinikum Fulda und Herz-Jesu-Krankenhaus in den vergangenen Jahren stark unterstützt. Das Fulda-Stipendium für Medizinstudierende bindet ärztlichen Nachwuchs langfristig an die Region. Die FDP will diese Politik verlässlich fortsetzen und strebt zudem den weiteren Ausbau des Medizincampus Fulda und die geplante zahnmedizinische Hochschule an, um Fulda als Gesundheitsstandort weiter zu stärken.
Klotzsche betonte abschließend: „Wir treten mit einer starken Mannschaft und einem klaren Programm an. Unser Anspruch ist es, den Landkreis Fulda weiter nach vorne zu bringen: liberal, modern, bürgernah. Wir setzen auf solide Finanzen, digitale Verwaltung, starke Schulen, wirtschaftliche Dynamik und konkrete Entlastungen für die Kommunen. Die FDP steht für Verlässlichkeit – das war so, und das bleibt so.“
Die Aufstellung der über 90 Kandidatinnen und Kandidaten zeigt die breite Verankerung der FDP im Landkreis und unterstreicht ihren Anspruch, Verantwortung zu übernehmen und die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre fortzuführen.



