FDP Fulda stellt Liste auf 
FDP Fulda stellt Liste für Kommunalwahl 2026 auf – Michael Grosch führt Team an
Stadtverband setzt auf Kontinuität, Erfahrung und neue Gesichter
Fulda. Der FDP-Stadtverband Fulda hat seine Liste für die Kommunalwahl 2026 aufgestellt. Angeführt wird sie vom bisherigen Fraktionsvorsitzenden Michael Grosch auf Platz 1. Dahinter folgen Helge Mühr auf Platz 2 und Dr. Herbert Büttner auf Platz 3. Auf Platz 4 kandidiert die Vorsitzende des Stadtverbands, Ramona Sachtleber, Platz 5 nimmt die Schülerin Maya Rupp ein. Mit Jürgen Lenders, früherem Landtags- und Bundestagsabgeordneten, setzt die FDP auf Platz 6 ein klares Zeichen für politische Erfahrung auf Landes- und Bundesebene. Auf Platz 7 steht mit Andreas Zenker ein neues Gesicht, das zusätzliche Impulse in die kommunalpolitische Arbeit bringen soll.
Vor der Listenaufstellung zog Spitzenkandidat Michael Grosch Bilanz der vergangenen Wahlperiode und skizzierte die inhaltlichen Schwerpunkte für den bevorstehenden Wahlkampf. Fulda sei eine blühende Stadt, in der sich auch die gute und verlässliche Arbeit der Koalition aus CDU und FDP in den vergangenen fast fünf Jahren widerspiegele. „Wir haben gemeinsam mit der CDU vieles auf den Weg gebracht und Fulda weiter stabilisiert“, so Grosch. „Gerade weil Fulda stark ist, dürfen wir uns aber nicht ausruhen. Unsere Aufgabe ist es, die Stadt so weiterzuentwickeln, dass sie auch in zehn oder zwanzig Jahren attraktiv und lebenswert ist.“
Ein zentraler Schwerpunkt der FDP wird die Stadtentwicklung und die Zukunft der Innenstadt sein. Die Liberalen wollen auf das veränderte Kaufverhalten, den demographischen Wandel und neue Lebensgewohnheiten reagieren und setzen dabei auf mehr Aufenthaltsqualität auf Plätzen und in den Fußgängerzonen, damit Fulda eine Stadt bleibt, in der man sich gerne trifft, einkaufen geht und Zeit verbringt. Die gesundheitliche Versorgung vor Ort, insbesondere im Bereich der Hausärzte, sieht die FDP als dringliche Aufgabe. Ein kommunales Hausarzt-MVZ kann aus ihrer Sicht ein Weg sein, die hausärztliche Versorgung langfristig zu sichern und jüngere Medizinerinnen und Mediziner für Fulda zu gewinnen. „Wir merken schon heute, wie eng die Versorgung in Teilen der Region ist“, erklärt Grosch. „Wenn wir nichts tun, verschärft sich die Lage. Ein kommunales Hausarzt-MVZ kann ein Baustein sein, um Versorgungslücken zu schließen und Planungssicherheit zu schaffen.“
Im Bereich Bestattungswesen setzt sich die FDP zudem für mehr Freiheit und Wahlmöglichkeiten ein. Durch eine Liberalisierung und Erweiterung der Bestattungsarten sollen individuelle Vorstellungen der Angehörigen besser berücksichtigt werden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Wirtschaft und Tourismus. Die FDP will Fulda als starken Wirtschafts- und Einkaufsstandort erhalten und weiterentwickeln. Dafür braucht es aus ihrer Sicht mehr Flexibilität für den Handel sowie eine gezielte Unterstützung durch die Stadt, damit Unternehmen gute Rahmenbedingungen vorfinden, Arbeitsplätze gesichert werden und Fulda für Gäste wie für Bürgerinnen und Bürger attraktiv bleibt.
Die dritte große Säule der inhaltlichen Arbeit wird der Bereich Kultur und Bildung sein. Hier setzt die FDP sich unter anderem für eine verlässliche und bessere Ferienbetreuung, eine konsequent umgesetzte freie Schulwahl, mehr Sauberkeit an Schulen und einen sicheren, gut organisierten Schülerverkehr ein. Die Bildungs- und Betreuungsangebote in Fulda sollen so gestaltet werden, dass sie Familien entlasten, Kindern und Jugendlichen gute Chancen eröffnen und zugleich ein attraktives Umfeld für Fachkräfte schaffen.
Stadtverbandsvorsitzende Ramona Sachtleber betont, dass die aufgestellte Liste die Bandbreite des liberalen Engagements in Fulda gut abbildet. „Wir haben eine Liste, auf der sich Fulda wiederfinden kann: erfahrene Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, junge Menschen, Kandidatinnen und Kandidaten aus Wirtschaft, Sozialem und Kultur“, sagt Sachtleber. „Von der Schülerin bis zum ehemaligen Bundestagsabgeordneten reicht das Spektrum – diese Mischung ist unsere Stärke.“ Zugleich unterstreicht sie den politischen Anspruch der FDP vor Ort: „Wir wollen eine sachliche, lösungsorientierte Kommunalpolitik machen, die zuhört, Probleme klar benennt und dann auch anpackt. Dafür steht dieses Team.“ Die FDP Fulda sieht sich mit dieser Mischung aus Kontinuität und Erneuerung gut gerüstet für den Kommunalwahlkampf 2026 und will Fulda auch in den kommenden Jahren verlässlich, liberal und zukunftsorientiert mitgestalten.

